Wer sein Haus oder seine Wohnung selbst saniert, ist meist kein Profi – zumindest nicht auf allen Gebieten, die dieses Projekt umfasst. Keiner ist Tischlermeister, Installateurmeister und nebenbei noch Baupolier. Was aber jeder machen sollte, ist, seine Geräte wie ein Profi zu behandeln und einen professionellen Arbeitsschutz einzusetzen. Weil das viele immer noch nicht tun, geschehen Unfälle oder es wird durch den falschen Einsatz von Geräten grober Unsinn auf der Baustelle getrieben – und so verkommen Nachbarschaftshilfe und Selbstausbau zu „Pfusch“. Das wollen wir doch nicht!
Arbeitsschutz: Beginnt bei der Maschine und endet bei der Kleidung
Auf dieses Thema hat mich eine Werbeaktion der Wirtschaftskammer gebracht, die massiv gegen „Pfusch“ vorgeht. Im Zuge der Kampagne wird getan, als könne ein normaler Mensch nicht einmal ein Wohnzimmer ausmalen, ohne tausend Fehler zu machen und das stößt uns Heimwerkern sauer auf. Was also kann man tun, um sauber und gut zu arbeiten und mit dem Ergebnis glücklich zu sein?
Zuerst einmal dürfen die Maschinen, die man einsetzen möchte, geprüft werden. Hat man sich ein Gerät ausgeborgt, darf man sich durchaus ein wenig Zeit nehmen, um die Bedienung ordentlich in den Griff zu bekommen. Erhält man Hilfe von Ahnungslosen, so müssen auch diese aufgeklärt werden. Welche Schutzmechanismen sind bei welcher Maschine zu beachten und wo darf ich halten, wo haben meine Finger nichts verloren, das sind wirklich wichtige Fragen. Bitte denkt daran: ein Laie kann nicht wissen, was eine Tischkreissäge anrichten kann! Ich kenne wirklich Fälle, in denen sich Helfer gemütlich in den Daumen haben bohren lassen, ohne zu kapieren, dass ihre Hand an der falschen Stelle hält! Zu dieser Gruppe wollen wir nicht gehören, nicht wahr?
Und dann das Thema Kleidung. Klar ist es schick, die aufgetragenen Jeans auf der Baustelle fertig zu machen, aber sinnvoll ist das nicht. Beim Arbeiten empfehlen sich Hosen und Arbeitsjacken aus festem Stoff, die genügend Taschen für die kleinen Dinge bieten, die man ständig braucht. Diese Anschaffung ist keine besonders große und gute Arbeitskleidung hat man lange, es zahlt sich also aus.
Arbeitsschutz: Wo kaufen?
Wo bekommt man nun Kleidung, Schuhe und alles, was sonst noch notwendig ist? Klar, im örtlichen Baumarkt. Hier bitte unbedingt auf die Qualität achten – denn billig ist oft einfach schlecht. Muss nicht sein, kann aber sein. Arbeitsschutz online kaufen funktioniert super, ich mache das schon ziemlich lange.
Beim Experten bekommt man für alle Branchen die passende Bekleidung, also auch Schutzschuhe, diese würde ich für schwere Umbauarbeiten oder Dachdecken auf jeden Fall empfehlen. Bei Arbeiten auf dem Dach sollte man auch an die entsprechende Sicherung denken, denn hier genügt ein kleiner Fehltritt und man hat große Folgen zu tragen. Also, einfach mal nachdenken, was man NICHT möchte, dass passiert und dann die entsprechende Schutzausrüstung kaufen!
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